Das Schönheits Vitamin C
Das Vitamin C (Ascorbinsäure) wird im menschlichen Körper nicht gebildet. Es muss von außen zugeführt werden. Im Laufe der Evolution haben wir das notwendige Enzym, zur Bildung des Vitamins im Körper, verloren. Der menschliche Körper besitzt keinen Speicher für das Vitamin C. Ein Mangel an Vitamin C kann aber böse Folgen haben. Es kann zu Bindegewebsschäden, Blutungen in der Muskulatur und Zahnausfall führen. Bekannt für akuten Vitamin C Mangel sind die Seeleute aus frühen Zeiten. Skorbut war auf langen Seereisen ein sehr häufiger Begleiter. Im 18. Jahrhundert war Kapitän Cook einer der Ersten, der seine Mannschaft mit Gemüsesuppen und Sauerkraut versorgte. Bei längeren Seereisen nahm man dann später auch Grünpflanzen mit an Bord. So blieben die Mannschaft und der Kapitän vor Skorbut verschont.
Die Wirksamkeit von Vitamin C in Bezug auf die Haut.
Das Vitamin C schützt unsere Haut, wie auch schon das Vitamin A, vor frühzeitiger Hautalterung. Es schützt die Zellen vor freien Radikalen.
Die Bildung von Kollagen wird durch Vitamin C unterstützt. Die kollagenen Fasern liegen in der Lederhaut. Sie sind für das Wasserbindungsvermögen und die Straffheit der Haut zuständig. Die Kollagene sind ein Bestandteil des Bindegewebe unserer Haut. So hilft uns das Vitamin C nicht nur unsere Zellen zu schützen, sondern ermöglicht der Haut auch Wasser zu binden.
In welchen Nahrungsmitteln finden sich das Vitamin?
Die bekanntesten Lieferanten für Vitamin C sind die Zitrusfrüchte und die Zwiebel. Am Vitamin C reichsten ist der Sanddorn (100 Gramm Sanddorn enthalten 450 mg des Vitamins). Es ist aber auch in ausreichenden Mengen in Paprika, Brokkoli, Kohl und Fenchel vorhanden. Alle Obstsorten und Beerenfrüchte haben in der Regel, wenn sie nicht überzüchtet sind, einen recht hohen Vitamin C Gehalt. In Innereien finden sich Spuren des Vitamins. Es sollte aber nicht ausschließlich der Tagesbedarf über, zum Beispiel Leber und Nieren konsumiert werden, da Innereien meist mit vielen Schadstoffen behaftet sind.
Die empfohlenen Tagesdosen.
Da unser Körper das Vitamin C nicht herstellen und speichern kann, müssen wir es ihm ständig zuführen. Für einen gesunden Erwachsenen gilt 100 mg pro Tag. Bei Sportlern, Schwangeren und Stillenden ist die Tagesdosis auf 150 mg zu erhöhen. Bei Rauchen, übermäßigen Alkoholgenuss, Sportlern und Menschen die unter starkem Stress stehen, sollte die Tagesdosis auch um 50 mg erhöht werden.
Beispiele wie Sie den durchschnittlichen Tagesbedarf decken können:
- 200 Gramm Zitrusfrüchte oder
- 141 Gramm Kiwis oder
- 154 Gramm Erdbeeren oder
- 71 Gramm Paprika oder
- 156 Gramm Weißkohl
Vitamin C ist sauerstoff- und lichtempfindlich. Daher sollten Sie bei der Zubereitung darauf achten, dass Sie diese Gemüsesorten nur kurzen Koch- und Garzeiten aussetzen. Auch die Lagerung sollte im Dunkeln und kurz sein.
Wenn Sie das Gemüse kochen, achten Sie darauf, dass der Kochsud mit verzehrt wird. Das Vitamin C tritt beim kochen sehr schnell in das Kochwasser über. Das Vitamin C sitzt bei Obst und Gemüse in der Regel direkt unter der Schale. Daher sollten Sie sie mit essen oder ganz dünn schälen.
So ist das Vitamin C nicht nur zur Stärkung des Immunsystems da, es läßt unsere Haut straffer und praller aussehen.