Wie wirkt ein Selbstbräuner ?
Ein Selbstbräuner enthält immer den Inhaltsstoff Dihydroxyaceton (kurz DHA). Dieses DHA ist eine körpereigene Zuckerart und wird zum Zweck der Selbstbräunung künstlich hergestellt. Beim Auftragen auf die Haut, reagiert das DHA mit den Proteinen und Aminosäuren der Epidermis und färbt diese braun. Da sich die Epidermis regelmäßig erneuert, verliert sich dieser Effekt schon nach wenigen Tagen.
Je höher der DHA-Anteil im Selbstbräuner ist, umso dunkler ist der erzielte Bräunungston. Allerdings zeigt ein Selbstbräuner bei circa 10-15 Prozent der Anwender keinerlei Wirkung. Forscher führen dieses Phänomen auf eine zu geringe Menge eines Proteins in der Epidermis zurück.
Selbstbräuner und UV-Schutz
Die Bräune aus der Tube bereitet in der Regel die Haut nicht auf die UV-Strahlung vor. Aus diesem Grund reagieren einige Hersteller und bieten Selbstbräuner mit UV-Schutz an. Dieser muss dann auch auf dem Produkt extra ausgewiesen sein. Sollten Sie also einen Selbstbräuner ohne UV-Schutz verwenden, benutzen Sie auf jeden Fall noch einen Sonnenschutzcreme passend zu Ihren Bräunungstyp.
Somit kann der Sommer kommen und Sie sind gebräunt und geschützt.
So finden Sie den richtigen Selbstbräuner
Goldene Tipps für den perfekten Selbstbräuner gibt es nicht. Probieren geht über studieren. Fragen Sie in Ihrem Fachgeschäft nach Testmuster. Sollte man Ihnen keine Testmuster geben können, haben wir einen hilfreichen Trick für Sie. Peelen Sie vor dem Einkauf Ihren Unterarm und lassen sich dann im Fachgeschäft etwas Selbstbräuner auftragen. Nach wenigen Stunden sehen Sie bereits das Ergebnis. Haben Sie keine Angst vor Flecken auf der Haut. Die Probestellen bekommen Sie ganz einfach durch ein erneutes Peeling wieder weg.
Arten der Selbstbräuner
Im Handel sind verschiedene Arten von Selbstbräuner vertreten. Sie bekommen ihn als Creme, als Lotion, als Spray und als wässrige Flüssigkeit. Ein Spray lässt sich in der Regel am einfachsten auftragen und es entfällt das lästige Einfärben der Handinnenflächen durch das Eincremen.
Selbstbräuner richtig auftragen
Nehmen Sie sich Zeit um ein optimales Ergebnis zu erzielen. Wie Sie bereits zu Anfang lesen konnten, wirkt ein Selbstbräuner nur in der Epidermis. Für ein gleichmäßiges und gutes Ergebniss, müssen Sie Ihre Haut von überschüssigen Hornschüppchen befreien. Benutzen Sie bitte hierfür ein spezielles Körperpeeling und für das Gesicht ein spezielles Gesichtspeeling. Fragen Sie am Besten gleich beim Kauf des Selbstbräuners nach einem passenden Peeling für Gesicht und Körper.
Peelen Sie ausgiebig die Stellen, die Sie mit dem Selbstbräuner behandeln möchten. Warten Sie nach dem Abduschen mindestens 1-2 Stunden, damit sich Ihre Haut wieder beruhigen kann. Tragen Sie nun den Selbstbräuner dünn und gleichmäßig auf. Vorsicht bei Ellbogen, Knien, Fußsohlen und Handinnenflächen! Diese Stellen sind von Natur aus verhornter als andere Hautzonen und bräunen dadurch stärker. Reinigen Sie sich unbedingt nach dem Auftragen gründlich die Handinnenflächen, denn gelbe Hände sehen unschön aus.
Sollten Sie doch einmal Flecken bekommen, hilft erneut ein Peeling. Einfach die betroffenen Stellen peelen und nach 1-2 Stunden den Selbstbräuner erneut auftragen.
Viel Spaß beim Ausprobieren und Testen.
Quelle: Fotos Dr.Grandel