Wie entstehen diese lästigen und sichtbaren Schuppen?
Die Kopfhaut, ist wie auch die Körperhaut dem Prozess der Zellerneuerung unterlegen. Die Haut produziert ständig neue Hautzellen und stößt welche ab.
Die Zellen durchwandern die Oberhaut (Epidermis) in etwa 4 Wochen und werden dann als kleine, meist nicht sichtbare Hautschuppen
abgestoßen. In einer sichtbaren Schuppe befinden sich bis zu 500 Hautzellen.
Bei einer trockenen Kopfhaut sind die sichtbaren Schuppen meist ein Zeichen von Überstrapazierung.
Bei einer Überfunktion der Talgdrüsen führt es zu einem vermehrten Zellwachstum und verklebt die Schuppen. Man spricht hier von fettigen Schuppen. Hier kann ein idealer Nährboden für Krankheitserreger entstehen. Bakterien und Pilze können zu leichtem bis starkem Juckreiz führen, der im schlimmsten Fall Infektionen der Kopfhaut zur Folge hat. Hier kann es dann zu einer Verminderung der Durchblutung kommen.
Der Entstehung vermehrter Schuppenbildung ist der Weg geebnet. Im schlimmsten Fall können die Haarwurzeln geschädigt werden, was auf Dauer Haarausfall zur Folge hat.
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Waschen sie Ihre Haare nicht zu heiß.
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Föhnen Sie Ihre Haare nicht täglich und stellen den Fön auf kleinste Wärmestufe.
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Verwenden Sie nur gut pflegende Shampoos. Auf keinen Fall Trockenshampoos.
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Vermeiden Sie starke Sonneneinflüsse.
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Trinken Sie 2 bis 3 Liter Kräutertee oder Wasser pro Tag.
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Tragen Sie keine engen Kopfbedeckungen. Die Reibung regt zur vermehrten Zellproduktion an.
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Waschen Sie Ihre Kämme und Bürsten nach jedem Gebrauch gut aus.
Wenn sie zu trockenen Kopfschuppen neigen, kann ein leichtes, selbstgemachtes Peeling helfen.
Dazu geben Sie in einen Teelöffel Olivenöl ein wenig Zucker hinein, verteilen dies in kreisenden Bewegungen auf der Kopfhaut und spülen es nach circa 10 Minuten mit kühlem Wasser ab.
Anti-Schuppen-Shampoos helfen, aber ein Shampoo welches das Schuppenproblem löst, ist bisher noch nicht erfunden.
Pflanzenextrakte wie zum Beispiel Hafer oder Brennnessel wirken gegen Bakterien.
Haarwasser oder Kuren beruhigen die Kopfhaut und verbessern die Durchblutung. Fragen Sie doch einfach Ihren Friseur was für Ihre Kopfhaut besonders geeignet ist.
Ganz wichtig bei fettigen, öligen Schuppen:
Finger weg vom Kopf.
Auf keinen Fall erst mit der Hand durch die Haare streichen und dann über das Gesicht.
Es besteht Infektionsgefahr!
Foto/s: das Bild st lizenziert unter Creative Commons Lizenz Attribution-Noncommercial-No Derivate Works 2.0 Generic-Autor: iosefuteimu auf flickr.com
Bei trockener, wie auch fettiger Kopfhaut, gibt es ein paar Hilfen wie man der Schuppenbildung vorbeugen kann.