Allgemeines zum Vitamin E
Der seit 1968 bekannte essenzielle Nährstoff, das Vitamin E, wird vom Menschen über die Nahrung aufgenommen. Das aufgenommene Vitamin E wird nur zu circa 30 Prozent aus dem Dünndarm zu den Zellen und Organen in den Körper geleitet. Die restlichen circa 70 Prozent werden unverdaut wieder ausgeschieden. Das Vitamin E ist, wie auch die Vitamine A und C, ein freier Radikalfänger. Es sitzt an der Zellmembran und schützt die Zellen vor den freien Radikalen (Sauerstoffradikalen). Beim häuslichen Kochen und Lagern verliert das Vitamin E nur gering an Wirksamkeit. Von den 8 bekannten Vitamin E Arten wirkt das alpha-Tocopherol im menschlichen Körper am besten. In der industriellen Zubereitung von Speisen geht das ganze Vitamin E verloren. Dieses wird dann in synthetischer Form( Alpha-Tocopherylacetat) wieder zugeführt .
In welchen Nahrungsmitteln ist das Vitamin E
Es ist überwiegend in pflanzlichen Lebensmitteln zu finden. Hauptlieferant sind Weizen und Getreidekeime. In allen Arten von Pflanzenölen ist das Vitamin E in großen Mengen enthalten.
Hierbei ist zu beachten, dass das Vitamin E mit der Aufnahme von vielen ungesättigten Fettsäuren schlecht vom Dünndarm weitergeleitet wird und mehr als 30 Prozent ausgeschieden wird. Nüsse, Grünkohl, Spargel und Schwarzwurzeln liefern ebenfalls eine große Menge an Vitamin E.
Tagesbedarf von Vitamin E
Der durchschnittliche Tagesbedarf liegt bei Männern bei etwa 14 mg. Bei Frauen bei nur 12 mg pro Tag. Schwangere, Stillende, Raucher und immungeschwächte Menschen haben einen erhöhten Vitamin E Tagesbedarf.
Die folgende Übersicht soll Ihnen helfen, einen Überblick zu bekommen.
- 20 Gramm Sonnenblumenöl
- 100 Gramm Vollkornkekse
- 200 Gramm Tomatensalat
- 150 Gramm Schwarzwurzeln
- 180 Gramm Spargel
So reiht sich das Vitamin E in die Schönheitsvitamine ein. Viele Kosmetikhersteller wissen um dessen Wirksamkeit. So ist es auch nicht verwunderlich, dass in vielen Cremes die Vitamine A, C, und E als Wirkstoff enthalten sind.