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Hot Chocolate, die süße Wellness für Körper und Geist

ArtikelbildSchokolade ist eine süße Versuchung. In der Kosmetik hat sie in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen. Schokoladenbäder und -massagen, erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Wie wirkt das Naschwerk auf unsere Haut ? Wir beleuchten für Sie den neuen Wellnesstrend.

Massage, Bäder und Packungen mit Schokolade werden heute in vielen Wellnessoasen angeboten. Was bringt diese leckere Alternative zu den herkömmlichen Behandlungen ? Was steckt in der kleinen Kakaobohne? Wie kam sie zu uns?

Der Kakaobaum
Der bis zu 15 Meter hohe Baum war früher nur in tropischen Regenwäldern Amerikas zuhause.
Heute gibt es auch in Afrika und Südostasien große Anbaugebiete des Kakaobaumes (botanisch: Theobroma cacao).
Die Blütezeit der kleinen weiß-rosa Kakaoblüten ist das ganze Jahr über. Geerntet werden sie nur in den Sommermonaten.

Die Geschichte der Schokolade
Bevor die Schokolade bei uns in Europa bekannt wurde, brauten die Mayas und Azteken ein bitteres Getränk aus der Kakaobohne. Dieses wurde bei heiligen Zeremonien getrunken. Weiterhin galt die Kakaobohne als sehr wertvoll und wurde als Zahlungsmittel eingesetzt. So wurden riesige Schatzkammern in Form von Lagerhäusern für die Aztekenherrscher gebaut.

Im Jahre 1502 brachte sie Kolumbus für den spanischen König mit. Nur konnte damit niemand etwas anfangen. Erst 20 Jahre später brachte Cortez die Bohne aus Mexiko wieder nach Spanien, wo sie dann bei Hofe, mit Chillischoten und anderen einheimischen Gewürzen, als ein Kaltgetränk serviert wurde. Mit der Zeit wurde das bittere Gebräu nun heiß und mit Zucker gesüßt und mit Zimt und Anis aromatisiert getrunken.
Im Jahre 1615 wurde das Getränk auch in Frankreich bekannt. Die Tochter des spanischen Königs heiratete Louis XIII von Frankreich  und führte ihr Lieblingsgetränk bei Hofe ein.
Mitte des 17. Jahrhunderts kam die Schokolade dann auch in England an und erfreute sich bald großer Beliebtheit. Es wurden Schokoladenhäuser für die Reichen gebaut. Diese entwickelten sich zu sehr beliebten Treffpunkten.
In Deutschland diente die Schokolade zunächst nur als Arznei. Sie wurde von vielen als Getränk schlicht abgelehnt. Die Schokolade wurde sogar von Friedrich I. von Preußen als überflüssig eingestuft und daraufhin auch besteuert. Erst sein Enkel, Friedrich der Große, machte die Schokolade als Getränk in Deutschland populär.

Mitte des 19. Jahrhunderts erfand der holländischer Chemiker Coenraad J. Houten eine Presse, womit es möglich war, aus der Bohne, Kakaopulver herzustellen.
20 Jahre nach dieser Erfindung, konnte mit dieser Technik, die erste Schokolade zum Essen hergestellt werden. So kennen und lieben wir heute noch die süße und leckere Versuchung.

 

 

Was steckt in der Kakaobohne?

Diese kleine Bohne hat mehr als 300 Substanzen. Das macht sie zu einer kleinen Wunderwaffe.
Eine dunkle gute Schokolade enthält nur wenig Zucker. Ist sie von guter Qualität, enthält sie eine große Anzahl von Nährstoffen. Es finden sich unter anderem Calcium, Kalium, Riboflavin (Vitamin B2), Niacin, Vitamin A, Coffein, Phenol und Cocoheal in der kleinen Bohne.
Cocoheal wurde erst kürzlich von Wissenschaftlern der Universität Münster entdeckt. Dieser Stoff wirkt wachstumsfördernd auf Hautzellen und unterstützt die Wundheilung. Cocoheal kann noch mehr. Er wirkt der Faltenbildung entgegen. Somit wurde die kleine Kakaobohne nicht nur wegen ihrer Kakaobutter für die Kosmetik interessant.

Die Schokolade in der Kosmetik
Heute werden Massagen, Bäder und Packungen mit der kleinen Leckerei angeboten. Die Haut fühlt sich nach den Schokoladen Behandlungen nicht nur sehr weich an, sondern man hat auch noch ein Glücksgefühl. Denn auch das Wohlbefinden geht über die Nase. Wer riecht den Duft einer guten Schokolade nicht gerne? Bei Hot Chocolate Behandlungen kommt die Nase wirklich nicht zu kurz. Und warum nicht mal an einem Wellnesserlebnis in der süßen Versuchung schwelgen?
Einen schönen Nebeneffekt hat die Hot Chocolate Behandlung. Der Heißhunger wird gestillt, aber nicht durch Naschen, sondern nur durch das Riechen. Das ist der gleiche Effekt, wie bei einer Bäckereikraft oder einem Würstchenbrater. Wenn man den ganzen Tag dem Duft ausgesetzt ist, möchte man das Gegenteil.

Was halten Sie von dem Einsatz der Schokolade in der Kosmetik? Haben Sie selbst schon Erfahrungen damit gemacht oder steht das vielleicht auf Ihrer Weihnachts Wunschliste? Diskutieren Sie mit uns im Forum oder teilen sie uns ihre Erfahrungen mit.

Foto/s: Klapp group, pixelio.de

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