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Wohltuende Düfte zu Weihnachten

ArtikelbildSchon in früheren Zeiten waren wohlriechende Kräuter und Essenzen sehr beliebt und bekannt. Sie wurden gerne als Beduftung von Räumen und Kleidern eingesetzt. Es wurden und werden alle möglichen Kräuter und Früchte eingesetzt. Duften sie nur oder können diese kleinen Wundertropfen noch mehr?

Viele Kräuter und Früchte entfalten leichte bis betörende Düfte. Diese empfinden wir meist als wohltuend. Gerade jetzt in der Adventszeit nutzen wir diese Düfte wieder verstärkt zur Raumbeduftung. Durch viele Wohnungen ziehen sich die verschiedensten Düfte. Orange ist wohl der Klassiker unter den Weihnachtsdüften aber auch Zimt und Nelken sind sehr beliebt. Wie entstand die Raumbeduftung?

Geschichte der Raumbeduftung

Schon früh bemerkten die Menschen das Kräutersträucher durch Berührung einen wohltuenden Duft verströmen. Da die Häuser meist nur mit Stroh ausgelegt waren, nahm man einfach ein paar Zweige und Blätter von den wohlduftenden Sträuchern mit ins Haus. Dort wurden sie dann auf dem Boden verstreut. So zertrat man dann beim Betreten des Heimes die Zweige und Blüten. So duftete es immer angenehm beim Eintreten.
Es entwickelte sich der Brauch, die Kräuter im ganzen Haus zu verteilen. Was in der damalige Zeit auch notwendig war. Die Gerüche in den Häusern sollen nicht sehr angenehm gewesen sein. Die Häuser waren noch nicht solide gebaut. So hielten Wind, Wetter und Nässe Einzug in das Heim. Hinzu kam, dass recht viele Menschen in einer Kammer oder Raum nächtigten. Man mag sich heute gar nicht mehr vorstellen, wie es damals gerochen hat.
Später wurde dann die Anwendung, der aromatischen Kräuter, sehr raffiniert. Im Mittelalter pflanzte man ganz bewusst am Wegesrand Kräutersträucher, damit die Damen mit ihren weit ausladende Kleider sie streiften. Weiterhin wurden getrocknete Kräuter in kleine Kissen oder Säckchen eingenäht.
Später entdeckte man, dass sich die Aromen durch Einlegen in Öl konzentrieren ließen. So entstanden die ersten Duftöllampen.

Raumbeduftung heute

Heute ist die Raumbeduftung sehr einfach. Der Handel bietet viele verschiedene Formen der Raumbeduftung. Wir haben die Wahl zwischen Sprays, Kerzen und vermeintlichen ätherischen Öle und auch reinen ätherischen Ölen. Leider werden viele ätherische Öle synthetisch hergestellt. Diese Öle riechen zwar meist recht gut aber sie haben nicht mehr die Wirkung, wofür die reinen ätherischen Öle bekannt sind. Im Gegenteil, sie sollen verantwortlich sein für Allergien.
Allergiker sollten vorsichtig sein mit künstlichen oder naturidentischen Duftstoffen. Greifen Sie lieber zu natürlichen Substanzen.

Wie erkennt man natürliche Düfte?

Natürliche Düfte erkennt man immer an dem Preis. Durch die aufwendige Gewinnung sind sie immer hochpreisiger als synthetisch hergestellte Öle. (Die genaue Gewinnung und Bedeutung der Öle, lesen Sie bitte in unserem Artikel "Was versteht man unter ätherischen Ölen" nach.)
Ein weiterer Hinweis auf synthetisch hergestellte Öle ist die Bezeichnung "Naturidentisch". Hier werden die einzelnen Komponenten eines Öles im Labor zusammengefügt. So das der Duft identisch mit dem der reinen ätherischen Ölen ist. Bei diesem Verfahren bleiben leider viele Komponenten außen vor. Reine ätherische Öle können bis zu 100 und mehr verschieden Komponenten enthalten. Diese gestalten nicht nur den Duft sondern auch dessen Wirkung.
So können Sie Ihre Wohnung nicht nur gut duften lassen, sondern durch das Öl positiv auf die verschiedenen Stimmung einwirken.

Die verschiedenen Düfte und ihre Wirkung auf unsere Psyche

1. Zimt

Zimt ist besonders geeignet wenn sich ein nervenaufreibender Besuch angesagt hat. Geben Sie 2 - 3 Tropfen des Zimtöls in ein mit Wasser gefülltes Schälchen und stellen Sie dieses auf die Heizung oder geben Sie das Zimtöl in ein Duftlampe. Das Zimtöl hat eine nervenstärkende Wirkung und läßt Sie auch den lautesten Besuch gut überstehen.
Vorsicht: Lassen Sie nie das Zimtöl auf die Haut kommen. Es wirkt sehr stark durchblutungsfördernd. Ein Tropfen kann schon zu starken Hautreizungen führen.

2. Orange

Das Orangenöl wird durch eine Kaltpressung aus der Schale gewonnen. Das Orangenöl wirkt stimmungsaufhellend und fördert die Konzentration. Für eine Fröhliche Runde beim Weihnachtsschmaus also der beste Begleiter. Gerade in der dunklen Jahreszeit hilft es uns, eine bessere Stimmung zu bekommen. Sie können auch in einem Gesteck Orangenscheiben mit einarbeiten. Das sieht nicht nur hübsch aus, es verströmt auch einen herrlichen Duft.

3. Sternanis

Der Sternanis ist verwandt mit dem Anis. Neben seiner krampflösenden Wirkung ist der Sternanis sehr entspannend und Nerven beruhigend. Zerstösseln Sie mit einem Mörser ein bis zwei Sternanis und geben es in eine Duftlampe oder in ein Wasserbehältnis für die Heizung.

4. Allgemein

Zimt, Orange und Sternanis zusammen, ergeben einen herrlichen winterlichen Duftcocktail. Der nicht nur gut duftete, er begleitet Sie durch die Adventszeit und dem Weihnachtsstress. Gönnen Sie sich und Ihrem Körper die kleine Erholungspause.    

 

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Foto/s: pixelio.de, Fotograf: Maria Lanznaster

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