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Einträge für März 2009

Neue Kosmetikrichtlinie für Tierversuche

Künftig dürfen Kosmetika, deren Inhaltsstoffe mit Tierversuchen getestet wurden, in der EU nicht mehr verkauft werden. Das schreibt die EU-Kosmetikrichtlinie vor, die am 11. März wirksam wird.

Merklich reduzieren wird sich die Zahl der Tierversuche dadurch aber nicht. Zwar gebe es für die Inhaltsstoffe, etwa haut- oder augenreizende Substanzen, bereits anerkannte Alternativmethoden, sagt Dr. Manfred Liebsch vom Bundesinstitut für Risikobewertung. Toxizitätstests machten unter den EU-weiten Tests aber nur 0,3 Prozent aus, weiß der Leiter der Fachgruppe Alternativmethoden zu Tierversuchen (ZEBET). „Das ist ein läppischer Teil.“ Zudem seien von dem Verbot nur Substanzen betroffen, die ausschließlich für Kosmetika eingesetzt werden und auf ihre akute Toxizität – ihre schädliche Wirkung bei einmaligem Kontakt – getestet wurden. Dennoch müssen die Kosmetikfirmen nun entweder tierversuchsfreie Methoden anwenden oder auf bereits getestete Substanzen zurückgreifen – denn weder werde die Frist verschoben noch das Gesetz aufgeweicht, so Liebsch.

Ausgenommen sind Stoffe, die auf ihre langfristige Wirkung getestet werden. Ihr Verkauf soll erst 2013 verboten werden.

Quelle: Öko-Test Online

Haarentfernung liegt im Trend

Mehr als 97 Prozent der jungen Frauen und 79 Prozent der Männer entfernen regelmäßig Körperhaar an mindestens einer Körperregion. Das geht aus einer Untersuchung der Universität Leipzig hervor. Der Studie zufolge befand sich der Anteil der Teilnehmerinnen, die überhaupt kein Körperhaar entfernen, auf nicht verwertbarem Niveau. In der Untersuchung wurde bei Männern die Bartrasur nicht mit einbezogen.

Beachtlich auch die Anzahl gleichzeitig enthaarter Körperpartien: 89 Prozent der Frauen, die sich regelmäßig rasieren/epilieren/trimmen, tun dies an drei oder mehr Körperpartien. Fast die Hälfte der Frauen (48 Prozent) enthaaren sich vier Körperpartien gleichzeitig. Das sind vor allem Beine, Achselhöhlen, der Genitalbereich und die Augenbrauen. Bei Männern, die sich abgesehen vom Bart Körperhaar entfernen, werden zu mehr als 50 Prozent zwei oder drei Körperpartien einbezogen. Männer rasieren sich vor allem die Achselhöhlen, Genitalbereich oder Oberkörper.

Quelle : Universität Leipzig

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