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Artikel aus der Kategorie 'Gesundheit'

Nikotinsucht von der Mutter übertragbar

Kinder, deren Mütter in der Schwangerschaft rauchen verfallen später selber häufig dem Rauchen.
Das behaupten eine Gruppe amerikanischer Ärzte der Uiversity of Arizona. Nach einer Studie in der das Rauchverhalten der Mutter während der Schwangerschaft , der Kindheit des Nachwuchses sowie in späten Teenager-und frühen Erwachsenenalter ausgewertet worden.
Das Ergebniss der Analyse ist, dass in der Schwangerschaft und in den ersten Lebensjahren des Nachwuchses ist entscheident, ob eine Mutter raucht oder nicht. Der Nachwuchs von rauchenden Mütter greift nicht nur früher zur Zigarette, sondern es hat auch viel größere Probleme wiedr aufzuhören. Der schädliche Einfluss der Mutter ist völlig unabhängig davon ob das Umfeld des Kindes raucht, so der Studienleiter.

Quelle: menshealth

Knetmasse ohne Alaun

Viele Rezepturen für selbst gemachte Knetmasse empfehlen eine Zugabe von Alaun, um eine Keimbesiedlung zu verhindern.
Wegen der sonstigen Zutaten wie Salz, Mehl und Öl ist eine solche Vorsorge an sich durchaus sinnvoll. "Alaun ist eine Chemikalie und hat in Spielzeug nichts zu suchen", erklärt jedoch Professor Martin Schulz, Vorsitzender der Arzneikommission der Deutschen Apotheker (AMK) in der "Apotheken Umschau". Alaun beeinträchtigt Haut und Schleimhäute.
Vergiftungen äußern sich durch Brennen im Mund, Erbrechen und Schluckstörungen. Nach dem Kontakt mit alaunhaltiger Knetmasse gründlich die Hände waschen!
 

Quelle: Apotheken Umschau

Muttermale schon bei Kindern beobachten

Schon bei Kindern sollen Pigmentflecken, auch als Leberflecken und Muttermale bezeichnet, sorgfältig beobachtet werden. Sie entstehen, wenn Hautzellen zu viel Pigment bilden.
Die braunen Punkte sollen am besten regelmäßig von einem Kinder- und Jugendarzt begutachtet werden, rät der Kinderarzt Dr. Andreas Busse im Apothekenmagazin "BABY und Familie". "Vor allem, wenn ein Leberfleck seine Farbe oder Form verändert oder juckt, wird der Kinder- zum Hautarzt überweisen", sagt Busse. "Gibt es Anzeichen dafür, dass ein Muttermal bösartig werden könnte, wird der Dermatologe raten, es zu entfernen." Warnzeichen sind, Ein Durchmesser über fünf Millimeter, Veränderung der Farbe, Ausfransen an den Rändern.

Quelle: BABY und Familie

Desinfektionsmittel daheim

Wann verlangt die häusliche Hygiene nach harten Desinfektionsmittel?
Für den normalen Alltag raten Hygieneexperten von Desinfektionsmitteln im Haushalt ab. Sorgfältiges, regelmäßiges Wischen reicht in der Regel. Von draußen mitgebrachte Bakterien und Viren lassen sich durch häufiges und gründliches Händewaschen gut in Schach halten.
Erst wenn ein Familienmitglied erkrankt ist und beispielsweise unter heftigem Durchfall leidet, heißt es, raus mit dem Desinfektionsmittel. Denn in diesem Fall ist die Konzentration der Viren so hoch, dass eine Reinigung mit Wasser und Putzmittel nicht ausreicht, erklärt Professor Dr. med. Martin Exner, Leiter des Instituts für Hygiene und Öffentliche Gesundheit der Universität Bonn im Apothekenmagazin "BABY und Familie". Er rät auch, dann öfter die Temperatur der Waschmaschine auf 60 Grad einzustellen. "Bei 30 Grad überleben die Keime", betont er. Vor allem Unterwäsche und Stoffwindeln sollten bei 60 Grad gewaschen werden. Ein gerechtfertigter Einsatzort für Desinfektionstücher sind für den Hygieneexperten auch die Sitzflächen öffentlicher Toiletten, vor allem wenn Kinder sie benutzen. "Die Mirkoorganismen sind sehr widerstandsfähig und bleiben lange an Oberflächen haften", so die Begründung.

Quelle: BABY und Familie 

Keine schädlichen Farben in Tätowierungen

Ab 1. Mai 2009 gilt die neue Tätowiermittel-Verordnung. Mit dieser Regelung beabsichtigt der Gesetzgeber, die Verwendung von gesundheitsschädlichen Farben bei Tätowierungen zu unterbinden. 
Beim Tätowieren wird Farbe mit Nadeln in die Haut gestochen. Früher wurde dazu herkömmliche Tinte verwendet, oft mit nachteiligen Folgen für die Gesundheit. Heute gibt es unterschiedliche hautfreundliche Farbstoffe. Leider sind immer noch gesundheitsschädliche Farben für Tätowierungen und Permanent Make-ups im Handel. Einige Farben, beispielsweise bestimmte Azofarbstoffe, sind inzwischen als krebserregend erkannt worden, andere, zum Beispiel metallhaltige Farben, lösen verstärkt allergische Reaktionen aus. Der Gesetzgeber hat nun reagiert. Das neue Gesetz: Die im November 2008 verabschiedete Tätowiermittelverordnung gilt ab 1. Mai 2009. Sie schreibt vor, dass künftig alle Farben mit ihren Inhaltsstoffen beim Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit registriert sein müssen, bevor sie verwendet werden dürfen. Bestimmte Inhaltsstoffe werden generell verboten, darunter Azofarbstoffe und Para-Phenylendiamin. Die Verordnung enthält nach Mitteilung der D.A.S. Rechtsschutzversicherung darüber hinaus Pflichten über die Kennzeichnung der Produkte. Diese müssen als Mittel zum Tätowieren gekennzeichnet und u.a. mit Herstellernamen, Mindesthaltbarkeitsdatum, Verwendbarkeitsdauer nach Öffnung und einer Liste der Inhaltsstoffe versehen werden.
Tätowiermittel-Verordnung, Bundesgesetzblatt Jahrgang 2008

Quelle: presseanzeiger.de

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