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Artikel aus der Kategorie 'Medizin'
Fleckige Zähne durch Weißwein
Laut einer Studie der Universität in New York kann auch Weißwein ässliche Verfärbungen auf den Zähnen hinterlassen. Auf jeden Fall wenn man anschließend Tee trinkt. Zwar verfärbt auch Rotwein die Zähne. Doch während dieser seine Spuren direkt hinterlässt, ätzt die Säure des Weißweins die Zahnoberfläche an, so dass sich die Farbstoffe des Tees an ihr festsetzen können. Es ist also nicht der Weißwein allein schuld an den Verfärbungen, sondern die Kombination von Wein und schwarzem Tee.
Für die Versuche wurden Kuhzähne benutzt. Diese haben eine ähnliche Oberflächenstruktur wie die Menschenzähne.
Bei dem Versuch wurden die Zähne jeweils eine Stunde in Rot- beziehungsweise in Weißwein und anschließend in Tee getaucht. Mit diesem Verfahren imitierte der Forscher nach eigenen Angaben den Weinkonsum an einem durchschnittlichen Abendessen.
Wer sich nach einem Glas Wein die Zähne putzt, um diesem unerwünschten Verfärbungseffekt zu entkommen, schiesst aber eher ein Eigentor: Denn laut Experten greift die Weinsäure die Oberflächenstruktur der Zähne an. Daher sollten Sie 40 Minuten warten, bis der Speichel die Säure auf natürliche Art neutralisiert hat.
Quelle: MensHealth.de
Fingerspitzengefühl
Die Haut ist an den Fingerspitzen geriffelt, aber warum hat die Natur so eingerichtet?
Erst die filigranen Rillen der Haut an den Fingerkuppen vermitteln uns das beeindruckende Feingefühl der Hände, berichtet die "Apotheken Umschau". Französische Forscher haben den Mechanismus jüngst aufgeklärt. Sobald ein Finger über eine Oberfläche fährt, erzeugt die Riffelung an seiner Spitze feinste Schwingungen auf der Haut. Diese werden von den Vater-Pacini-Körperchen (Nervenzellen), wahrgenommen.
Auf diese Weise lassen sich auf Oberflächen noch Unebenheiten erspüren, die kleiner als ein fünftel Millimeter sind.
Quelle: apotheken umschau
Akkupunktur gegen Migräne im Test
Akupunktur ist eine erfolgversprechende Therapie-Option bei Kopfschmerzen und Migräne. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung für die Cochrane Collaboration durch die TU München, bei der 33 Studien mit insgesamt 6736 Teilnehmern ausgewertet wurden.
Allerdings zeigte sich, dass die Nadeln nicht den chinesischen Vorschriften entsprechend gesetzt werden müssen, um erfolgreich zu sein, berichtet die "Apotheken Umschau". Patienten, die mindestens 8 Wochen lang zusätzlich zu Medikamenten akupunktiert wurden (egal ob "echt" oder "falsch" ) litten seltener an Kopfschmerzen als jene, die nur Schmerzmittel erhielten.
Bei Migräne waren beide Akupunkturformen der medikamentösen Vorbeugung sogar überlegen.
Quelle: Apotheken Umschau
Starke Knochen durchs Joggen
Regelmäßiges Joggen erhöht die Knochendichte stärker als Radfahren und Krafttraining. Diesen Tipp geben Forscher der University of Missouri insbesondere Menschen, die an Osteoporose leiden und daher ihre Knochen kräftigen wollen. Eine Untersuchung unter der Leitung von Pamela Hinton hatte gezeigt, dass ein abgestimmtes Krafttraining zwar bei einem Teil der Teilnehmer sehr gute Ergebnisse erzielte, jedoch nicht bei allen. Laufen schnitt insgesamt etwas besser ab, schreiben die Studienautoren in der Fachzeitschrift "Journal of Strength Conditioning" .
Die Wissenschaftler teilten die 52 männlichen Teilnehmer im Alter von 19 bis 45 Jahren in 3 Gruppen ein. Ein Drittel stieg regelmäßig aufs Fahrrad, ein zweites Drittel joggte und der Rest nahm an einem knochenstärkenden Krafttraining teil.
Am Ende der Studie hatten die Radler am wenigsten Knochendichte zugelegt. Krafttraining und Joggen schnitten je nach Körperbau bei den einzelnen Teilnehmern am besten ab. Schlankere Sportler profitierten eher vom Fitnesscenter, als vom Dauerlauf, bei den kräftig gebauten war es umgekehrt.
Insgesamt empfehlen Hinton und ihr Team Laufen, Volleyball, Fußball und ähnliche Sportarten zur Stärkung der Knochen. Hier wirken hohe Belastungen mehrfach kurzzeitig auf das Knochengerüst, wodurch diese mehr Kalzium einlagern.
Quelle: netdoktor.de
Alte Hausmittel im Trend
Alte Hausmittel erobern die Apothekenschränke der Deutschen. Ob heiße Dampfbäder gegen verstopfte Nasen, Gurgeln mit Teebaumöl gegen Mundgeruch oder klassische Wadenwickel bei Fieber: Hausmittel sind sehr verbreitet:
61% der Deutschen greifen zu traditionellen Hausmitteln als erste Maßnahme gegen Krankenheit. Das Hausmittel-Vertrauen ist bei Frauen dabei stärker ausgeprägt als bei Männern. Auch die Mehrheit der jüngeren Deutschen reagiert auf Schnupfen und ein Kratzen im Hals erst einmal mit Mitteln aus dem eigenen Haushalt. Ingesamt gilt hier aber, dass der Anteil derer, die auf Hausmittel verzichten, unter den Jüngsten am höchsten ist.
Quelle: presseanzeiger.de
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