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Artikel aus der Kategorie 'Ernährung'

Wellnessgetränke mit fraglicher Wirkung

Laut Stiftung Warentest sind Wellnessgetränke meist schlechter als sie sein wollen. So kann man nicht, wie bei jeder Limonade,  bei der Bionade keine großen Fruchtanteile als Inhaltsstoffe erwarten. Während in der Sorte Holunder noch etwas Saft aus Konzentrat steckt, geht der Geschmack bei Kräuter, Litschi und Ingwer-Orange allein auf natürliche Aromen und Extrakte zurück. Darauf weist die Zeitschrift test in der August-Ausgabe hin.
Auch bei den Nachahmern der Bionade wie dem Biogetränk River von Aldi (Nord) wird mit Aromastoffen gearbeitet. Anders als bei der Bionade sparen sie sich das Brauen und vermischen stattdessen Wasser mit Malzextrakt. Für den frischen Geschmack sorgt anstelle der aufwendig fermentierten Gluconsäure Zitronensäure.
Modische Wellnessgetränke geben sich gesund und kalorienarm. Meist sind sie aber wenig natürlich und teuer. Zum Beispiel versprechen Spreequell „Balance für Körper und Geist“ und Sonnenalm ein „echtes Antistress-Getränk aus Brennnesseln“. Die vagen Versprechungen lassen sich jedoch kaum erfüllen. Typischerweise werden Wellnessgetränke mit Aromaextrakten wie Guarana, Lemonengrass oder Malve aufgepeppt.
Beim Kauf von Getränken bezahlt der Verbraucher auch viele Zusätze wie Süßstoffe, Aromen oder Farbstoffe, die zum Beispiel Allergien auslösen können. Sie müssen auf der Zutatenliste aufgeführt werden. Die Stiftung Warentest rät deshalb, sich diese Liste anzusehen, um zu erfahren, was man kauft. Wer seinen Durst ohne Kalorien und Zusatzstoffe löschen möchte, sollte zu Leitungs- oder Mineralwasser greifen.

Quelle: stiftung Warentest

Kefir nicht sofort wegwerfen

Wenn Milchprodukte in Bechern einen gewölbten Deckel zeigen, heißt es normalerweise, es ist verdorben. Diese Regel gilt nicht für Kefir, heißt es im Apothekenmagazin "Diabetiker Ratgeber". Kefir ist ein Milchprodukt, das durch Zugabe von Bakterien und Hefen gegoren ist. Die Folge: Es entsteht prickelnde Kohlensäure, die den Deckel wölben kann, und ein wenig Alkohol - das Typische am Kefir. Wer das Milchgetränk alkoholfrei haben möchte, muss nach "Kefir, mild" suchen. Das seit 1000 Jahren bei kaukasischen Hirtenvölkern bekannte Getränk unterscheidet sich hinsichtlich seiner Inhaltstoffe kaum vom Ausgangsprodukt Milch.

Quelle: Diabetiker Ratgeber

Vorsicht, heißer Tee

Teetrinker sollten erst einmal kräftig pusten, bevor sie ihr frisch aufgebrühtes Getränk genießen. Zu heiß getrunken, kann Tee nämlich Speiseröhrenkrebs fördern, berichtet die "Apotheken Umschau" unter Berufung auf Forscher der Universität Teheran (Iran). Teetrinker, die ihr Getränk regelmäßig zwischen 65 und 69 Grad zu sich nahmen, erkrankten doppelt so oft wie jene, die es unter 65 Grad abkühlen ließen. Wer den Tee stets sehr heiß mit Temperaturen über 70 Grad trank, war sogar achtmal stärker gefährdet.

Quelle: Apotheken umschau

Honig nicht zu stark erhitzen

Die empfindlichen Inhaltsstoffe im Honig können durch Hitze zerstört werden. Wer Honig mit all seinen Inhaltstoffen nutzen will, darf ihn nicht zu stark erhitzen.
Der Bienenexperte Professor Jost Dustmann aus Celle rät deshalb in der "Apotheken Umschau", Honig nicht in kochend heiße Getränke zu geben. Tee soll zuerst etwas abkühlen. Sonst werden Inhaltstoffe, zum Beispiel bestimmte Enzyme, zerstört. Warme, nicht zu heiße, Milch mit Honig habe zu Recht seinen guten Ruf als Einschlafhilfe oder milde Arznei gegen Halsentzündungen.

Quelle: apotheken umschau

Kopfschmerzen? Frisches Trinkwasser hilft

Draußen steigen die Temperaturen wieder auf 30 Grad und mehr. Dann kommen sie, die Kopfschmerzen. Bei jedem ein bisschen anders: pochend, drückend, stechend. Viele schieben den Schmerz schnell aufs Wetter. Da liegt was in der Luft, ein Gewitter zieht auf, die Ozonwerte. Dabei treten sommerliche Kopfschmerzen oft auf, weil wir zuwenig trinken. Zwar decken wir laut Nationaler Verzehrsstudie II im Durchschnitt unseren täglichen Flüssigkeitsbedarf recht gut. Aber es gibt doch immer wieder "Trinklücken", die sich im Sommer besonders schnell bemerkbar machen.
Der britische Neurologe Dr. Joseph N. Blau, Kopfschmerz- und Migränemediziner sowie Mitbegründer der City of London Migraine Clinic, fand bereits 2004 heraus, dass Wassermangel häufig Auslöser für Kopfschmerzen ist. Die einfache Empfehlung von Blau und dem Forum Trinkwasser lautet daher: "Trinken Sie einen halben bis ganzen Liter frisches Trinkwasser, wenn der Kopfschmerz kommt." Jederzeit und überall in Deutschland in gleichbleibend hoher Qualität verfügbar, ist das Trinkwasser ein idealer und kostengünstiger Durstlöscher.
Doktor Blau erklärt, wann Wassermangel zu Kopfschmerzen führen kann: "Ist der Körper nicht ausreichend mit Wasser versorgt, kann das auch die Gehirnfunktion beeinträchtigen. Bekanntermaßen führt Wassermangel zu einer Austrocknung des ganzen Körpers. Symptome dafür sind eine verminderte Urinabgabe und das Gefühl, einen trockenen Mund zu haben." Blau stellt die Hypothese auf, dass Wassermangel auch eine "Austrocknung" des Gehirns zur Folge habe. Dies könne zu Fehlfunktionen in einigen Nervenzellen führen und auch Kopfschmerzen verantworten. In seiner Studie gaben mehr als ein Drittel der befragten Patienten an, dass eine zu geringe Trinkmenge der Auslöser für Kopfschmerzen sein könnte.
Die empfohlene Trinkmenge für Erwachsene liegt bei 1,5 bis 2 Liter pro Tag. Wer stärker schwitzt oder sich viel bewegt, muss einem nahezu verdreifachten Flüssigkeitsbedarf Rechnung tragen. Bereits ein Flüssigkeitsverlust von zwei Prozent des Körpergewichts kann zu einer Verminderung der körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit führen.

Hinweis: Sollten die Kopfschmerzen nach dem Wassertrinken innerhalb einer halben Stunde nicht verschwunden oder nach 3 Stunden nicht merklich besser geworden sein, sollte ein Arzt aufgesucht werden.

Quelle:presseportal.de

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