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Viele Nachtcremes fallen durch
Laut Öko-Test wurde 25 verschiedenen Nachtcremes getestet. Sie wuden auf bedenkliche und umstrittene Inhaltsstoffe geprüft. Als Ergebniss kam heraus, dass es sich mit vielen Produkten sehr gut schlafen lässt. Viele Produkte schneiden mit "Sehr gut" ab. Die 5 großen Marken Dove, Garnier, L’Oréal, Olaz und Vichy fallen allerdings mit "ungenügend" durch.
In der Dove Pro Age Nachtcreme sowie der L’Oréal Collagen Aufpolsterer Nachtpflege stecken bedenkliche Formaldehyd/-abspalter als Konservierungsmittel. Formaldehyd ist ein krebsverdächtiger Stoff. Umstrittene halogenorganische Verbindungen, die auch häufig zur Konservierung dienen, sind in 3 Produkten zu finden. Viele dieser Verbindungen können Allergien auslösen.
In Nachtpflegeprodukten macht UV-Schutz überhaupt keinen Sinn. Dass in der Dove Pro Age Nachtcreme dennoch der UV-Filter Ethylhexyl Methoxycinnamate steckt, der wie ein Hormon wirken kann, ist, laut Öko-Test mehr als ärgerlich.
Alle Produkte im Test enthalten Parfüm. 3 duften mit künstlichen polyzyklischen Moschus-Verbindungen, die sich im Körper anreichern, 3 enthalten den Duftstoff Lyral, der Allergien auslösen kann.
Ein Creme, der die Haut über Nacht mit Fett versorgen möchte, tut dies am besten mit hochwertigen pflanzlichen Ölen und Fetten, die sich gut ins Gleichgewicht der Haut einfügen. 6 Cremes im Test enthalten jedoch eine gute Portion künstliche Paraffine, Erdölprodukte oder Silikone.
Den kompletten Test können Sie in der aktuellen Ausgabe des Öko-Test nachlesen.
Quelle: Öko-Test
Badezusätze auf dem Prüfstand
Öko-Test wollte wissen welche Badezusätze wirklich entspannend sind oder vielleich Streß für den Körper sind.
ÖKO-TEST haben dafür 23 Creme- und Schaumbäder, Badesalze, -puder und -tabletten ins Labor geschickt.
Bei den 4 zertifizierten Naturkosmetika sowie 2 Badesalzen haben wir an den Inhaltsstoffen überhaupt nichts auszusetzen. 14 weitere Badezusätze sind "gut". Lediglich einem Produkt musste Öko-Test ein Gesamturteil "ungenügend" geben, 2 andere waren insgesamt nur "ausreichend".
Schlusslichter sind die Les Plaisirs Nature Sprudelnde Badepastillen mit Brombeere von Yves Rocher. Sie enthalten stark erhöhte Werte des bedenklichen Weichmachers Diethylphthalat, der von der Haut aufgenommen wird und ihren Schutzmechanismus beeinträchtigt. Außerdem duften die Badepastillen mit polyzyklischen Moschus-Verbindungen. Diese problematischen künstlichen Duftstoffe reichern sich im menschlichen Fettgewebe an.
Das Deep Sleep Comforting Milk Bath Float von The Body Shop und das Dove Beauty Creme-Bad haben ihr nur "ausreichendes" Gesamturteil vor allem den nachgewiesenen halogenorganischen Verbindungen zuzuschreiben. ÖKO-TEST kritisiert diese umstrittenen Stoffe, weil viele von ihnen als allergieauslösend gelten, manche Krebs erzeugen und sich fast alle in der Umwelt anreichern.
Die überwiegende Mehrzahl der konventionellen Badezusätze enthält, laut Öko-Test umstrittene PEG/PEG-Derivate, die sie abwerten. In zertifizierten Naturkosmetika sind diese als Tenside oder Emulgatoren eingesetzten Stoffe, die die Haut durchlässiger für Fremdstoffe machen, nicht zulässig.
Auch einige "trockene" Badezusätze kommen erfreulicherweise ohne PEG/PEG-Derivate aus, darunter die insgesamt "sehr guten" Dresdner Badeessenz Love Letter und Rilanja Body Verwöhn-Badesalz Wildrose Sandelholz.
Den ganzen Test können Sie in dem aktuellen Öko-Test nachlesen.
Quelle. Öko-Test
After-Shave Balm im Ökotest
Tausende Barthaare sprießen tagtäglich, im Schnitt 44 pro Quadratzentimeter, das sind 5 Mal so viel wie auf einer durchschnittlichen Wade. Ein Barthaar kann es in der Woche auf über 3 Millimeter Wachstum bringen, am Ende eines Männerlebens kommen so 10 Meter zusammen. Rekordverdächtige Daten, die ein Ergebnis haben. Mehr als 100 Tage im Leben verbringt ein Mann mit Rasieren. Für die Haut kann das ordentlich Stress bedeuten. Lange Zeit dachten die Herren, ihrer Haut würde nach der Rasur ein Ablöschen mit hochprozentigem Rasierwasser helfen. Mittlerweile setzen aber immer mehr Männer auf pflegende Produkte, die wenig bis gar keinen Alkohol enthalten und die strapazierte und ausgetrocknete Haut nach der Rasur mit Feuchtigkeit, rückfettenden Substanzen und einem frischen Duft versorgen.
Öko Test hat getestet welche After-Shave-Balsame wirklich gut zur Haut sind und haben 22 Produkte ins Labor geschickt, um sie auf ihre Inhaltsstoffe analysieren zu lassen. Mit dabei sind Klassiker, günstige Vertreter aus Discountern und Drogerien sowie Naturkosmetikprodukte.
Die Hälfte der After-Shave-Balsame schneidet mit "sehr gut" ab, 4 weitere Produkte mit "gut". 6 getestete Produkte haben auf Herrenhaut besser nichts zu suchen, weil sie problematische Inhaltsstoffe enthalten.
Laut ÖkoTest war kein getestet Balm parfümfrei. Kritisch wurden diese gesehen die häufig Allergien hervorrufen. Diese wurden nachgewiesen in Tabac Original After Shave Balsam, L’Oréal Men Expert After Shave Balsam, dem Old Spice After Shave Sensitive sowie im Florena Men After Shave Balsam.
Das Tabac Original After Shave Balsam und das Avène After-Shave Balsam Männer duften mithilfe von polyzyklischen Moschus-Verbindungen. Das sind künstliche Duftstoffe, die sich im menschlichen Fettgewebe anreichern.
6 Balsame enthalten PEG/PEG-Derivate. Diese verbinden als Emulgatoren Öle und Fette mit Wasser, sorgen also für eine milchige Konsistenz. Der Haken sie können die Haut durchlässiger für Fremdstoffe machen.
Das Adidas Soothing After Shave Balm enthält gleich zwei bedenkliche UV-Filter, die im Verdacht stehen, wie ein Hormon zu wirken.
Die Test kompletten Testergebnisse können Sie in dem aktuellen Ökotest eft erschienen am 06.04. 2009 nachlesen.
Quelle: Ökotest
Fingerspitzengefühl
Die Haut ist an den Fingerspitzen geriffelt, aber warum hat die Natur so eingerichtet?
Erst die filigranen Rillen der Haut an den Fingerkuppen vermitteln uns das beeindruckende Feingefühl der Hände, berichtet die "Apotheken Umschau". Französische Forscher haben den Mechanismus jüngst aufgeklärt. Sobald ein Finger über eine Oberfläche fährt, erzeugt die Riffelung an seiner Spitze feinste Schwingungen auf der Haut. Diese werden von den Vater-Pacini-Körperchen (Nervenzellen), wahrgenommen.
Auf diese Weise lassen sich auf Oberflächen noch Unebenheiten erspüren, die kleiner als ein fünftel Millimeter sind.
Quelle: apotheken umschau
Akkupunktur gegen Migräne im Test
Akupunktur ist eine erfolgversprechende Therapie-Option bei Kopfschmerzen und Migräne. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung für die Cochrane Collaboration durch die TU München, bei der 33 Studien mit insgesamt 6736 Teilnehmern ausgewertet wurden.
Allerdings zeigte sich, dass die Nadeln nicht den chinesischen Vorschriften entsprechend gesetzt werden müssen, um erfolgreich zu sein, berichtet die "Apotheken Umschau". Patienten, die mindestens 8 Wochen lang zusätzlich zu Medikamenten akupunktiert wurden (egal ob "echt" oder "falsch" ) litten seltener an Kopfschmerzen als jene, die nur Schmerzmittel erhielten.
Bei Migräne waren beide Akupunkturformen der medikamentösen Vorbeugung sogar überlegen.
Quelle: Apotheken Umschau
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