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Jeder Fünfte leidet unter Allergie
Baierbrunn (ots) - Die Augen jucken, die Nase trieft und manchmal wird sogar der Atem knapp - jeder fünfte Bundesbürger ab 14 Jahren (19,5 %) leidet unter einer Allergie. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag der "Apotheken Umschau". Am meisten zu schaffen macht dabei den Frauen und Männern in Deutschland Blütenstaub (6,9 %), gefolgt von Hausstaub (3,6 %) und Tierhaaren (3,2 %). Auch auf bestimmte Nüsse (1,6 %) und Obstsorten (1,2 %) reagieren viele mit allergischen Reaktionen. Jeder 30. (3,3 %) weiß dagegen nicht, wogegen er genau allergisch ist. Wer erkannt hat, dass er auf Blütenpollen reagiert, der muss laut Experten künftig mit zunehmenden Beschwerden rechnen. Professorin Heidrun Behrendt von der Technischen Universität München nannte in der "Apotheken Umschau" die Erwärmung der Erdatmosphäre und eine erhöhte Schadstoffbelastung als Gründe. Mehr Kohlendioxid in der Luft verstärke nicht nur den Treibhauseffekt, sondern rege viele Pflanzen zu vermehrtem Wachstum und Pollenausstoß an, betonte die Expertin. Gestiegene Temperaturen begünstigten zudem das Vordringen bislang in Deutschland nicht heimischer Pflanzen.
Quelle: Eine repräsentative Umfrage des Gesundheitsmagazins "Apotheken Umschau", durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 2.069 Personen ab 14 Jahren.
Schleswig-Holstein im Thalassofieber
2009 startet Schleswig Holstein eine offensive Gesundheitskampagne mit dem Schwerpunkt Thalasso. Von Sylt bis Friedrichskoog werden neue Einzelangebote und Pauschalen angeboten.
So haben die Gesundheitszentren neben dem gesundheitsfördernden Klima ein einheitliches Konzept festgelegt. Die Gesundheitszentren der Orte Schleswig-Holtstein und Inseln haben ihre Angebote 2009 konsequent auf die Kraft des Meeres abgestimmt.
In der modernen Thalasso-Therapie wird die Kraft, des Meeres in jeglicher Form genutzt. So lindert die Therapie nicht nur Beschwerden, sondern stärkt auch das Immunsystem.
Quelle: presseitteilung webservice
Schönheits-OPs im Ausland ein Reinfall
Augenärzte warnen vor Schöhheits-Operationen am Augenlid zu Billigtarifen im Ausland.
Laut Uwe Press, Chefarzt des Zentrum für Augenheilkunde am Krankenhaus der barmherzigen Brüder in Trier, müßten vorsichtig geschätzt, rund 200 Menschen jährlich nach missglückten Augenlidkorrekturen aus dem Ausland behandelt werden.
Die Zahl der jährlichen Fälle von Lidschluss-Problemen, ist von 20 auf 70 Patienten angestiegen. Das defekte Lid kann das Auge nicht mehr schützen. Daher kann es in extremen Fällen auch zu Hornhautgeschwüren kommen.
Selbstverständlich gibt es im Ausland auch fähige Spezialisten. Im Ausland sei die Gefahr deutlich größer an weniger erfahrene Ärzte zu geraten.
Quelle: docchek.com
Neue Kosmetikrichtlinie für Tierversuche
Künftig dürfen Kosmetika, deren Inhaltsstoffe mit Tierversuchen getestet wurden, in der EU nicht mehr verkauft werden. Das schreibt die EU-Kosmetikrichtlinie vor, die am 11. März wirksam wird.
Merklich reduzieren wird sich die Zahl der Tierversuche dadurch aber nicht. Zwar gebe es für die Inhaltsstoffe, etwa haut- oder augenreizende Substanzen, bereits anerkannte Alternativmethoden, sagt Dr. Manfred Liebsch vom Bundesinstitut für Risikobewertung. Toxizitätstests machten unter den EU-weiten Tests aber nur 0,3 Prozent aus, weiß der Leiter der Fachgruppe Alternativmethoden zu Tierversuchen (ZEBET). „Das ist ein läppischer Teil.“ Zudem seien von dem Verbot nur Substanzen betroffen, die ausschließlich für Kosmetika eingesetzt werden und auf ihre akute Toxizität – ihre schädliche Wirkung bei einmaligem Kontakt – getestet wurden. Dennoch müssen die Kosmetikfirmen nun entweder tierversuchsfreie Methoden anwenden oder auf bereits getestete Substanzen zurückgreifen – denn weder werde die Frist verschoben noch das Gesetz aufgeweicht, so Liebsch.
Ausgenommen sind Stoffe, die auf ihre langfristige Wirkung getestet werden. Ihr Verkauf soll erst 2013 verboten werden.
Quelle: Öko-Test Online
Haarentfernung liegt im Trend
Mehr als 97 Prozent der jungen Frauen und 79 Prozent der Männer entfernen regelmäßig Körperhaar an mindestens einer Körperregion. Das geht aus einer Untersuchung der Universität Leipzig hervor. Der Studie zufolge befand sich der Anteil der Teilnehmerinnen, die überhaupt kein Körperhaar entfernen, auf nicht verwertbarem Niveau. In der Untersuchung wurde bei Männern die Bartrasur nicht mit einbezogen.
Beachtlich auch die Anzahl gleichzeitig enthaarter Körperpartien: 89 Prozent der Frauen, die sich regelmäßig rasieren/epilieren/trimmen, tun dies an drei oder mehr Körperpartien. Fast die Hälfte der Frauen (48 Prozent) enthaaren sich vier Körperpartien gleichzeitig. Das sind vor allem Beine, Achselhöhlen, der Genitalbereich und die Augenbrauen. Bei Männern, die sich abgesehen vom Bart Körperhaar entfernen, werden zu mehr als 50 Prozent zwei oder drei Körperpartien einbezogen. Männer rasieren sich vor allem die Achselhöhlen, Genitalbereich oder Oberkörper.
Quelle : Universität Leipzig
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